Einführung

[Anfang] - Nerven

Schmerzen in den Beinen sind ein sehr häufiges Problem mit vielfältigen Auslösern. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es zunächst entscheidend, die richtige Urasche zu finden. Neben den bereits erwähnten Venenleiden, Gefäßverschlüssen und Gelenkbeschwerden können Ischiasbeschwerden durch Schädigung der Nervenwurzeln bei Bandscheibenleiden Beinschmerzen hervorrufen. Viel weniger bekannt aber dennoch häufig sind Schädigungen der Beinnerven (Polyneuropathie) als Ursache für Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Mißempfindungen und Taubheit in den Beinen. Die Beinnerven sind hierzu prädisponiert, da sie zu den längsten Nervenfasern des Körpers gehören (zum Teil länger als 1 Meter). Durch Nervenleiden können auch weitere Beschwerden wie Muskelkrämpfe, Schwäche und Muskelschwund in den Beinen hervorgerufen werden. Da Nerven nur schlecht zu “reparieren” sind, ist es entscheidend, rechtzeitig nach den Ursachen solcher Symptome wie zum Beispiel ein bestehender Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) zu suchen. Die beste Behandlung besteht dementsprechend auch im Abstellen dieser Ursachen.

Eine weitere häufige neurologische Erkrankung sind die sogenannten unruhigen Beine (restless legs). An diesen leiden mindestens 1 Million Menschen in Deutschland. Hierbei kommt es besonders abends oder im Bett zu einem starken Bewegungsdrang, der häufig mit schwer zu beschreibenden unangenehmen Gefühlen in den Beinen einhergeht. Wenn dies sehr quälend wird oder zu Ein- oder Durchschlafstörungen führt, ist eine medikamentöse Behandlung empfehlenswert, vor der allerdings abstellbare Ursachen, wie zum Beispiel ein länger bestehender Eisenmangel ausgeschlossen werden sollte.

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